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argvis; GmbH · Germany (Walldorf)

SAP-nativer Ausführungslayer für PM/EAM-Kontinuität mit solider Offline-App; stärkster Nutzen liegt in SAP-Prozessfit, während moderne UX-Tiefe und offene Integrationen begrenzt bleiben.

Website
argvis.com
Betriebsmodell
Hybrid
Preismodell
Lizenz Funktionspaket
Einstiegspreis
Preistransparenz
1/4
Reife
2/4
Kleine Orgs
No
Enterprise
Yes

Staerken

  • Konsequent als SAP-PM/EAM-Ausführungslayer konzipiert statt als separates Daten-Silo.
  • Native Offline-App für Techniker mit Fokus auf robuste Feldarbeit bei schwacher Konnektivität.
  • Plantafel-Logik für Disposition in SAP-Kontext mit Drag-and-drop-Arbeitsweise.
  • Ursachenanalyse als eigener Baustein mit direktem Bezug zu SAP-Instandhaltungsprozessen.

Luecken

  • Fragen Sie explizit nach offener API-Strategie für Nicht-SAP-Integrationen und deren Betriebskonzept.
  • Prüfen Sie SSO, Audit-Tiefe und Rollenfeingranularität gegen Ihre Enterprise-Governance-Vorgaben.
  • Lassen Sie das Preismodell (Nutzer, Module, Einführungsaufwand) vorab transparent aufschlüsseln.
  • Testen Sie Offline-Synchronisation mit großen Medienanhängen und mehreren Schichten parallel.
  • Fordern Sie KPI-Demo mit Drilldown und Exporten über reine Cockpit-Sichten hinaus.

Funktionstiefe

Funktion Bewertung Begruendung
Asset-Hierarchie
Arbeitet direkt mit technischen Plätzen und Equipments aus SAP. Die Flexibilität hängt von Ihrer SAP-Stammdatenqualität ab.
Asset-Identifikation
QR- und NFC-Identifikation sind für den Feldeinsatz vorgesehen. Tiefe von Label-Governance sollten Sie im Pilot prüfen.
Asset-Historie/Dokumente
Aufträge und Meldungen sind in SAP sauber dokumentierbar, die Historientiefe bleibt aber nahe klassischer SAP-Logik.
Stoerungsmeldungen
Störmeldungen und Übergang in SAP-Prozesse sind klar abgebildet. Komplexes SLA-Routing wirkt eher begrenzt.
Auftragsabwicklung
Sehr gute mobile und Desktop-Ausführung für SAP-Meldung, Auftrag und Rückmeldung im Tagesbetrieb.
Fehlerursachenanalyse
Strukturierte Ursachenanalyse ist als Modul vorhanden und referenzgestützt. Tiefe Taxonomie sollten Sie live verproben.
Praeventive Wartung
Vorbeugende Instandhaltung läuft in SAP-Logik stabil, bleibt funktional aber eher Standard als fortgeschritten.
Nutzungsbasierte Trigger
IoT-Monitor und Schwellwertmeldungen sind vorhanden, die Trigger-Tiefe wirkt jedoch eher solide als fortgeschritten.
Maschinenstillstand
Maschinenstatus und Reaktion auf Ereignisse sind sichtbar. OEE-nahe Ursachenbäume sind öffentlich kaum belegt.
Inspektionen/Checklisten
Checklisten sind für den Alltag brauchbar, aber in der Tiefe eher einfach und nicht compliance-getrieben.
Mobile App
Native iOS/Android App arbeitet offline und synchronisiert später, wirkt in UX und Bedienfluss jedoch eher altbacken.
Teile/Stueckliste
SAP-MM- und Stücklisten-nahe Erweiterungen sind vorhanden. Tiefe hängt stark von SAP-Stammdaten und Customizing ab.
Lager/Beschaffung
Mobile Reservierungen, Bewegungen und MM-nahe Prozesse sind verfügbar. Erweiterte Beschaffung bleibt SAP-zentriert.
Planung/Disposition
Plantafel mit Drag-and-drop für Disposition ist ein klares Plus. Komplexe Kapazitäts-Szenarien bleiben begrenzt.
Mitarbeiterkompetenzen
Teamzuordnung ist vorhanden, aber formale Skill-Matrix mit Zertifikatslogik ist nicht tief dokumentiert.
Externe Dienstleister
Einbindung Externer ist über SAP-Prozesslogik möglich. Dedizierte Fremddienstleister-Governance ist keine Kernstärke.
UX-Adoption
Besser bedienbar als SAP GUI und im Alltag nutzbar, wirkt im Look-and-feel aber altbacken gegen moderne CMMS-Apps.
Reporting/KPIs
Cockpit-Kennzahlen für operative Steuerung sind vorhanden. BI-nahe Modellierung und tiefe Analytik sind begrenzt.
Integrationen/API
SAP-OData-Architektur ist klar, offene Nicht-SAP-API-Fähigkeit wirkt eingeschränkt und prüfpflichtig.
SAP-ERP-Integration
Kernstärke: SAP PM/EAM als Führungssystem mit durchgängiger, anwenderfreundlicher Ausführungsschicht.
Sicherheit/Admin
Detailtiefe zu Enterprise-Security ist öffentlich begrenzt. SSO, Audit und Rollenmodell sollten Sie vertraglich klären.
Automatisierung/Workflows
Schwellwertbasierte Meldungsautomatik ist vorhanden. Ein breiter Low-Code-Workflowbaukasten ist nicht zentral.
Anpassbarkeit
Anpassung entlang SAP-Prozessen ist möglich, die Breite moderner Low-Friction-Konfiguration bleibt jedoch begrenzt.
KI-Unterstuetzung
KI-Assistent wird als verfügbar positioniert. Konkrete operative Tiefe muss im Produktdemo belegt werden.
0: Nicht vorhanden 1: Basis: nutzbar, geringe Tiefe 2: Standard: erwartbares CMMS-Niveau 3: Fortgeschritten: fuer reale Komplexitaet 4: Best-in-Class: tief, reibungsarm, klar gesteuert

Vertrauen & Compliance

Zertifizierungen
Konfidenz
Mittel
Kundenreferenzen
  • Bundeswehr
  • Perlen Papier
  • hanseWasser Bremen
  • LOACKER
  • TRENCH
  • EnBW
  • Smurfit Kappa
  • Hela
  • Schoeck
  • Buerger
  • Syna
  • Stadtwerke Flensburg
  • LINEG
  • SE Tylose
  • H.C. Starck
Rollout-Unterstuetzung
3

Unternehmensdaten

Mitarbeiter (ca.)
30
Kunden (ca.)
30
VC-finanziert
No
Sprachen
German, English
Angrenzende Bereiche
eam
Zuletzt geprueft
2026-02-08

Hinweise

Am besten passt die Lösung für SAP-zentrierte Industrieumgebungen, die Ausführung verbessern wollen, ohne SAP PM/EAM als Führungssystem ablösen zu müssen. Sie sollten die App-Qualität und Integrationsoffenheit früh im Pilot belastbar testen.

Quellen